Über Frithjof Bergmann
24. Januar 2009 von Andreas

Prof. Dr. Frithjof Bergmann, wie es korrekt heißen muss. In Wikipedia heißt es über ihn:
Als 19-Jähriger gewann er mit einem Aufsatz zur “Welt, in der wir leben wollen” ein Studienjahr in Oregon (USA) von der österreichischen US-Botschaft und blieb in Amerika. Zunächst schlug er sich als Tellerwäscher, Preisboxer, Fließband- und Hafenarbeiter durch. Später schrieb er Theaterstücke und lebte fast 2 Jahre lang als absoluter Selbstversorger auf dem Land bei New Hampshire. Er studierte Philosophie an der Universität Princeton, promovierte mit einer Arbeit über Hegel und erhielt Lehraufträge in Princeton, Stanford, Chicago und Berkeley.
In den Jahren von 1976 bis 1979 unternahm er viele Reisen in die damaligen Ostblockländer. Dort begann durch die Erkenntnis, dass der Kommunismus keine Zukunft mehr hat, seine Auseinandersetzung mit dem Kapitalismus und die Idee, ein funktionierendes Gegenmodell zu entwickeln: Die Anfänge der Bewegung der Neuen Arbeit / New Work.
Seit 1978 ist er Inhaber eines Lehrstuhls für Philosophie, später auch für Anthropologie an der University of Michigan in Ann Arbor. Außerdem ist er Gastdozent an der Universität Kassel.
Ich selbst lernte Frithjof Bergmann über die Rosa-Luxemburg-Stiftung kennen. Er und sein Konzept der Neuen Arbeit, Neuen Kultur lassen mich seitdem nie mehr ganz los. Wer auf lockere Art und Weise mehr über die Ideen von Frithjof Bergmann und über seine Art zu reden wissen will, dem kann ich nur das Internetprojekt von Thomas Schneider aus Wien empfehlen. Aber auch aus Berlin gibt es eine ambitionierte, informative Website.
